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Werke für Barocklaute, Mandora und Barockgitarre

Titel

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Euro

Das Kalivoda-Manuskript. D-Fschneider Ms 33. Musik für Barocklaute und Mandora aus Prag Farbfaksimile des Ms 33 in der Privatbibliothek von Matthias Schneider (Frankfurt/Main). Mit einführenden Texten und einem kritischen Kommentar (Deutsch und Englisch). Ms 33 enthält 35 Stücke für 11-chörige Barocklaute (zum Teil in Partien) und eine Suite in drei Sätzen für 6-chörige Mandora. Es wurde von dem Lautenisten Georg Adalbert Kalivoda geschrieben und war wohl für einen Liebhaber gedacht. Zu den Vorbesitzern gehören Alfred Cortot und Robert Spencer, und zu einem Zeitpunkt vor dem Zweiten Weltkrieg ist dieses Lautenbuch wohl in den Händen des Musikforschers Paul Nettl gewesen, der auch zwei andere Lautenbücher besessen hat, die beide heute in amerikanischen Bibliotheken sind. 184 Seiten, Fadenheftung, Leineneinband mit Kaptalbändern und Lesebändchen. Vollfarb-Faksimile der 66 Blätter der Handschrift und des Einbanddeckels im Originalformat. Herausgegeben von Matthias O. Schneider, mit Beiträgen von Miloslav Študent (Biographie Kalivodas), Mathias Rösel (Zur Musik), Joachim Lüdtke (Überlieferungsgeschichte und Handschriftenbeschreibung) sowie Incipits und Konkordanzen von Markus Lutz. DLG 1280 50,-
40,-
(DLG-Mitglieder)
Die Rosani-Handschrift (Musikbibliothek der Stadt Leipzig, Ms III. 11.64), entstanden im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts, 68 Seiten, Vorwort, Anmerkungen, Konkordanzen hrsg. von Thomas Schall. Mit einer Einführung von Joachim Domning (1999). Die Faksimile-Ausgabe enthält: Partita I F-Dur (Anonym / Blohm?), Partita II d-moll (Anonym), 7 Lautenbegleitungen aus "Prof. Gellerts Oden und Lieder" (1760), Partita IV F-Dur (J. Kropffgans), Sonata I (Anonym), Sonata II (Anonym), Concerto d-moll (J.Kropffgans), Concerto C-Dur (J.Kropffgans), 2 Arien von J.A.Hasse, Concerto B-Dur (A.Falckenhagen), Partie G-Dur (J.Kropffgans), Partie XII G-Dur (J.Kropffgans) DLG 1040 10,-
8,-
(DLG-Mitglieder)
"Pieces choisies
pour le Lut"
Universitätsbibliothek Rostock, Mus. saec. XVIII 65. 6a-z; hrsg. von Joachim Domning (1999). Das Lautenbuch der Herzogin Louise von Mecklenburg (geb. 1722 als Tochter des Erbprinzen von Württemberg; verheiratet seit 1746 mit dem Erbprinzen von Mecklenburg) wurde in Stuttgart als auch in Mecklenburg gesammelt. Es enthält Kompositionen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und von unterschiedlichem musikalischen Anspruch für die Barock-laute. Die Sammlung umfasst u.a. Stücke von S.L. Weiß, Falkenhagen, Lauffensteiner, Graf Bergen und Kompositionen von P. Pichler. DLG 1020 36,-
28,80
(DLG-Mitglieder)
FAKSIMILE DES LAUTENBUCHES Rostock Mus.Saec. XVII.18.-52.2 herausgegeben von Markus Lutz. Das Manuskript Rostock Mus.saec. XVII.18.-52.2 ist Teil einer der umfangreichsten aus der Barockzeit überkommenen Lautentabulatursammlungen. Die Tabulatursammlung gehörte fast vollständig zu der umfangreichen Musikaliensammlung von Luise Friederike von Mecklenburg-Schwerin, ehemals Prinzessin von Württemberg (03.02.1722 - 02.08. 1791). Nicht wenige der darin enthaltenen Manuskripte stammen aus der Musikbibliothek ihres Vaters, des Erbprinzen Friedrich Ludwig von Württemberg (14.12.1698 - 23.11.1731). Angeboten wird eine vollständige Faksimile-Ausgabe des Lautenbuches (insgesamt 90 Folios) mit einem ausführlichen Vorwort von Markus Lutz sowie einem Inzipitverzeichnis mit Konkordanzen. Die Ausgabe umfasst insgesamt ca. 220 Seiten. Der Band enthält insgesamt 18 Suiten, sowie 2 Teil-Suiten und einige Einzelstücke für Barocklaute in d-moll Stimmung von mittlerer Schwierigkeit, notiert in französischer Tabulatur. Eine der Teil-Suiten (3 Sätze) ist für Barocklautenduo. Die meisten Werke stammen wohl aus dem österreichisch-böhmischen Raum. Unter den Komponisten sind Losy, Weichenberger und Lichtensteiger vertreten, sowie jeweils ein Stück von Gallot, Weiss und evtl. Händel. DLG 1030 55,-
44,-
(DLG-Mitglieder)
(Spiralbindung)
53,-
42,40
(DLG-Mitglieder)
(Gelumbeckt)
Fundamenta der Lauten Musique und zugleich der Composition (hrsg. von Rainer Luckhardt und Mathias Rösel) Neuausgabe der Handschrift Prag, Ms. KK 51, 41 Seiten, Text in Latein, deutsche und englische Übersetzung, viele Musikbeispiele Das Manuskript erläutert anhand von zahlreichen Beispielen das Spiel des Basso Continuo auf der Barocklaute. Es beginnt bei der Erklärung des Tonumfangs und der unterschiedlichen Skalen. Es folgen einfache Dreiklänge und deren Umkehrungen, weitergehende Bezifferungen (z.B. Sext- und Septakkorde mit Umkehrungen). Zu einem bezifferten Bass ist jeweils eine Aussetzung in Tabulatur notiert. Viele Beispiele sind als kleine Preludes in diversen Tonarten ausgeführt. DLG 1050 15,-
12,-
(DLG-Mitglieder)
FRANCESCO CORBETTA [Guitarra espanola y sus diferencias de sones], (ca. 1660) Faksimileausgabe des einzigen bekannten Exemplares durch die Deutsche Lautengesellschaft e.V. Herausgeber: Matthias O. Schneider
Bei dem erst vor kurzem wieder aufgetauchten Druck aus Privatbesitz handelt es sich um eine erweiterte Ausgabe von Corbettas viertem Gitarrenbuch Varii Scherzi di Sonate per la Chitara Spagnola (1648). Die Sammlung enthält neben den Stücken der Originalauflage wie Präludien, Toccaten, Passacaglien, Folias, Allemanden, Corranten, Chaconnen und Sarabanden, noch weitere Stücke von Corbetta, zusätzliche Folia-Variationen und einige spanische Stücke. Nicolas Antonio, spanischer Bibliograph des 17. Jahrhunderts, erwähnt ein dem spanischen König Philip IV. gewidmetes Buch mit dem Titel Gitarra espanolas y sus diferencias de sones von Franciscus Corbera. Bei dieser Ausgabe handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um diesen "hispanisierten" Raubdruck, dem lediglich Titelblatt und Widmung fehlen. Faksimileausgabe (Querformat, kartoniert, 84 Seiten ital. Tabulatur mit Alfabeto)
DLG 1010 35,-
28,-
(DLG-Mitglieder)
Lautentabulaturen
aus Schloss Rohrau
(Ms. Harrach)
Faksimileausgabe der auf Schloss Rohrau (nahe Wien), Residenz der Familie Harrach, befindlichen zwei Lautentabulaturbände.

Der erste Band enthält zum größten Teil Werke von Sylvius Leopold Weiss , unter anderem 11 mehr-sätzige Suiten, die bisher unbekannt waren, sowie ein komplettes viersätziges Duo für zwei Lauten und die Suite in A, bisher als Lautensolo überliefert, als Trio-komposition mit Violine und Bass.

Der Titel des zweiten Bandes "Lautenmusik von unbekannten Componisten" entstand offenbar in Unkenntnis der Musik, da auch hier durch Konkordanzenforschung bisher schon vier Suiten Weiss zugeschrieben werden konnten. Zusätzlich finden sich einige Suiten in einem Stil, der dem von Weiss sehr nahe kommt. Überraschenderweise enthält der Band auch vier Stücke in italienischer Tabulatur in Renaissance-Stimmung.Die 200 Seiten starken Bände schließen neben den beiden bisherigen Weiss-Manuskripten in London und Dresden eine Lücke in der Quellenlage Weiss´scher Lautenmusik, da sie vor allem Stücke der frühen Schaffensperiode beinhalten.
Insgesamt enthalten die beiden Manuskripte aus Rohrau 167 Sätze für Laute, in 26 suitenähnlichen Abfolgen angeordnet.

Beide Bände in einem Band mit umfangreichem musikwissenschaftlichen Apparat als Faksimiledruck mit Fadenheftung und Leineneinband .
DLG 1210 150,-
120,-
(DLG-Mitglieder)


Neue Kompositionen für Laute

Titel

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Euro

Peter Croton:
Open house. Songs for Voice and Renaissance Lute or Guitar. "Midnight Fantasia" for Lute solo
Die 5 Lieder sind sowohl in französischer Tabulatur als auch in einer Übertragung für Gitarre notiert. Die Ausführung erfordert ein 10-chöriges Instrument. Inhalt:
- IN DARKNESS LET ME DWELL (Text: Peter Croton)
- SONG (Text: Rupert Brooke)
- DOUBTS (Text: Peter Croton)
- OPEN HOUSE (Text: Theodore Roethke)
- CLOAK (Text: Peter Croton)
- MIDNIGHT FANTASIA für Laute solo
DLG 1080 13,-
10,40
(DLG-Mitglieder)
Dieter Krickeberg: Konsonanzen. Duo für Renaissance- und Barocklaute (1998/99) Das Stück für Renaissance- und Barocklaute umfasst zwei Sätze und ist in zwei übereinander stehenden System (jeweils Violin- und Baßschlüssel) notiert - keine Tabulatur! Der Komponist sagt zu seinem Duo: "Meine Kompositionen für alte Instrumente beziehen meist auch Elemente der historischen Musik ein... In Konsonanzen ist der Traditionsbezug im 1. Satz - dem Titel entsprechend - vor allem dadurch gegeben, dass Dominantseptakkorde eine Art Orgelpunkt bilden. Im 2. Satz werden Fragmente aus der Motette Domine non sum dignus von Tomás Luis de Victoria verwendet. In der Kombination des Überlieferten mit Vierteltönen suche ich natürlich auch neue Klänge." DLG 1060 10,-
8,-
(DLG-Mitglieder)
Jean-Jacques Dünki: Véhicules. Acht Duos für Barocklaute und Clavichord "Vehicules" sind acht zerbrechliche, flüchtige Bilder des Gleitens und Hinübertragens, komponiert in zwei Stimmungen. Für das Clavichord gilt a'= 432Hz, und für die Laute a'= 415Hz, was einen Drittelton Unterschied zwischen den beiden Instrumenten ausmacht, und viel an harmonischer Spannung bietet. DLG 1070 10,-
8,-
(DLG-Mitglieder)
Hans-Jürg Meier: "horning" für Laute, Pauke und Viola (1999) "hornig" ist das schweizerdeutsche Wort für "Hornung", der alten Kalenderbezeichnung für Februar. Wie das vielleicht früher - so auch heuer - war, steht der Februar für reichlich Schnee: heftige Niederschläge und ebensolche Lawinenniedergänge im Kontrast zur zart-poetischen Verzauberung der Landschaft. "hornig" dreht sich nicht zuerst um diese winterlichen Ereignisse. Vielmehr bezieht das Stück seine Energie aus dem Kontrast zwischen Heftigem und Zartem. Dies wird in einem eröffnendem Bratschen-solo gleichsam exponiert, um dann im Trio mit der Laute und der Pauke "durchgeführt" zu werden. Dabei ergeben sich unterschiedliche Bündnisse... Die Barocklaute (13 Chöre, a=415Hz) ist überwiegend im Bassschlüssel notiert. DLG 1090 15,-
12,-
(DLG-Mitglieder)
Joachim Domning: Das Eselein - Le petit âne Herausgegeben durch die Deutsche Lauten-gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Französischen Lautengesellschaft. Die Musik wurde ausgesucht und in Tabulatur gesetzt von Beate Dittmann. Sophie Guigui übertrug das Märchen ins Französische.
In der Gesamtausgabe der Volksmärchen der Gebrüder Grimm wird mit dem Märchen vom Eselein das Thema des Parzivals in milderer Form gezeichnet. Ein Mensch zieht als Narr oder hier als Esel in die Welt und verwandelt sich im Laufe der Geschichte zum Menschen. Gerade für Kinder, die mit der Musik beginnen, wird ein Ansporn gegeben, mit Fleiß und Ausdauer das Ziel zu erreichen.
Durch die vielen Bilder, die in dem Märchen aufgezeichnet werden, läßt es sich leicht szenisch aufführen und mit Musik verbinden. Je nach den vorhandenen Möglichkeiten kann es solo von einem Musiker in erzählender und spielender Weise realisiert oder aber mit einer Anzahl von Mitspielern aufgeführt werden. Gerade mit Kindern läßt sich mit wenigen Mitteln die Garderobe für die Personen herstellen.
Da die Melodien auch als Noten vorliegen, können auch Spieler anderer Instrumente mitmachen; Gitarristen sollten die leichten Sätze aus der Tabulatur spielen können.
Der Spaß der Kinder und die Freude der Eltern sind garantiert.
DLG 1270 14,40
11,50
(DLG-Mitglieder)


Sonstige Publikationen

Titel

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Bestell-Nr.

Euro

Ingo Negwer: Laute und Theorbe in Marin Mersennes Harmonie universelle Das Buch gibt neben einer differenzierteren Terminologie der theorbierten Lauten im Barockzeitalter (Theorbe, Chitarrone, Arciliuto), einen gründlichen Einblick in die Aufführungspraxis französischer Musik in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts sowie ein präziseres Bild von den Anfängen des Basso continuo und korrigiert die vorherrschende These von einem verspäteten Beginn des Generalbasszeitalters in Frankreich. Als Anhang präsentiert das Buch eine Übersetzung des Livre second, die dem deutschsprachigen Publikum erstmals Mersennes Ausführungen über die Zupfinstrumente umfassend zugänglich macht.
218 Seiten, Paperback
DLG 1110 22,-
18,-
(DLG-Mitglieder)
Die Lautentraktate des Ms. Sloane 1021, British Museum (Stobaeus MS) Faksimile und Übertragung der in der Handschrift enthaltenen Instruktionen für das Lautenspiel / facsimile and transcription of the instructions for lute-playing hrsg. von Andreas Nachtsheim und der Lautengesellschaft (1996) DLG 1100 12,60
10,10
(DLG-Mitglieder)
Internationales Lexikon Neue Lautenmusik (ILNL) Das Internationale Lexikon Neue Lautenmusik (ILNL) ist ein vollständiges und als Loseblatt-Sammlung ständig aktualisier- und erweiterbares Nachschlagewerk der Neuen Musik für und mit Laute (ab ca.1900 bis zur Gegenwart), hrsg. von Oliver Holzenburg. DLG 1300 30,-
24,-
(DLG-Mitglieder)
Werner von Strauch:
Handbuch der Stimmungen und Temperaturen
Das Handbuch der Stimmungen und Temperaturen ist ein Kompendium der Erfahrungen aus achtzehn Jahren intensiver praktischer und theoretischer Beschäftigung des Autors mit dieser musikwissenschaftlichen Materie. Besonderes Augenmerk lag dabei immer auf dem reibungslosen Zusammenwirken von Bund- und Tasteninstrumenten, was sich insbesondere im Tafelteil widerspiegelt.

In einem kurzen Abriss werden die verschiedenen Stimmungs- und Temperatursysteme in ihren Eigenarten dargestellt und klassifiziert. Besondere Berücksichtigung finden die Bundinstrumente im folgenden Teil. Es wird gezeigt, dass die erforderliche, auf die einzelnen Saiten bezogene Abstufung der Bünde, bis auf eine Ausnahme, der Normalfall ist.

Hardcover, 607 Seiten
DLG 1200
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